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Adresse

Zentrales Pfarrbüro Aldekerk
Marktstr. 4
Tel. 02833-576964-0
Mo., Di., Do., Fr. 9-11 Uhr
Donnerstag 16-18 Uhr
stdionysius-kerken@bistum-muenster.de

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Bücherei Aldekerk

Marktstr. 4, Tel. 02833-5769 6454,
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Bücherei Nieukerk

Dionyiusplatz 9

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Kultursommer 2026 in der Bücherei Aldekerk

260528 Kultursommer

5. Kerkener Kultursommer 2026 in der Bücherei Aldekerk

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Bücherei St. Peter und Paul Aldekerk wieder am Kerkener Kultursommer und lädt zu verschiedenen Veranstaltungen für Groß und Klein ein.

Samstag, 27. Juni 2026

Autorenlesung für Grundschulkinder
Autor Volker Dürholt und Illustratorin Katrin Böhmann stellen in der Bücherei Aldekerk ein neues Abenteuer von „Hans und Trine“ vor.
Im Anschluss wird gemeinsam gespielt und gebastelt.

📍 Bücherei Aldekerk
🕒 Beginn: 15:00 Uhr
🎟 Teilnahme kostenlos

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Freitag, 03. Juli 2026

Lesung mit Marie-Claire Kärsting
Die Autorin liest aus ihrem aktuellen Cosy-Crime-Roman „Roma Fatale“ und gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit als Schriftstellerin.

📍 Bücherei Aldekerk
🕒 Beginn: 19:00 Uhr
🎟 Eintritt frei
📧 Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Samstag, 04. Juli 2026

Bilderbuchkino „Henri und Henriette“
Ein besonderes Bilderbuchkino für Kinder mit den beliebten Figuren Henri und Henriette.

📍 Bücherei Aldekerk
🕥 Beginn: 10:30 Uhr
🎟 Teilnahme kostenlos

5. Kerkener Kultursommer 2026 in der Bücherei Aldekerk Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Bücherei St. Peter und Paul Aldekerk wieder am Kerkener Kultursommer und lädt zu verschiedenen Veranstaltungen für Groß und Klein ein. Samstag, 27. Juni 2026 Autorenlesung für Grundschulkinder Autor Volker Dürholt und Illustratorin Katrin Böhmann stellen in der Bücherei Aldekerk ein neues Abenteuer von „Hans und Trine“ vor. Im Anschluss wird gemeinsam gespielt und gebastelt. 📍 Bücherei Aldekerk…

Buchtipp zum Buch Das Institut von Hendrik Streeck

von Britta Jung
260501 Plakat Buchtipp Institut

Hendrik Streeck, bekannter Virologe aus der Corona-Zeit, gibt in seinem Wissenschafts- Krimi Einblicke in die Welt eines virologischen Institutes: Harte Forschungsarbeit, Konkurrenzkampf um Karrieren und schnelle Ergebnisse, Wirtschaftsinteressen, Korruption, Manipulation und Machtmissbrauch, sowie ethische Konflikte, die im Zusammenhang mit den Forschungsergebnissen entstehen.

Die Geschichte spielt an einem virologischen Institut in Bosten/USA. Donna, eine „postdoc“ (Wissenschaftlerin, die nach ihrer Promotion befristet für ein bestimmtes Forschungsprojekt angestellt ist) stürzt von einem Hochhaus– schnell wird dem zuständigen Detective Vance Brickle deutlich, dass es ein Mord und kein Suizid war, wie man seitens des Institutes dringend glauben machen möchte. Donnas Forschungsergebnis ist hochbrisant: Eine Technologie, die gezielt Viren an- oder ausschalten lässt, um Zellmanipulationen durchführen zu können. Dies ist sowohl für einen chinesischen Pharmakonzern interessant, als auch für ein US-Militärunternehmen als mögliche Biowaffe, wie sich im weiteren Verlauf der Geschichte herausstellt. Zwei Professoren des Institutes verhandeln jeweils im Hintergrund mit einer der beiden Seiten, um Ihre Karrieren und auch ihre Forschungsmittel damit abzusichern. Um ihre Machenschaften zu vertuschen, kommt es zu weiteren Morden unter Institutsmitgliedern und auch der Ermittler bekommt plötzlich Drohungen sowie Druck seiner Behörde. Es geht um viel!
Je mehr Vance herausfindet, desto klarer wird: Das Institut ist Teil eines internationalen Geflechts aus Militär, Politik und privaten Forschungsgeldern, in dem wissenschaftliche Wahrheit zweitrangig ist. Vance und ein anderer Wissenschaftler schaffen es, Beweise zu sichern – aber die Veröffentlichung ist alles andere als sicher. Während sie die Untersuchungsunterlagen übergeben, wird klar: Offiziell wird der Fall vertuscht -
Das Institut präsentiert eine harmlose Erklärung - Die Verantwortlichen bleiben unbehelligt - Die Forschung läuft weiter – „unter neuer Kontrolle“ …..

Die zentrale Warnung bleibt: Wissenschaft ohne Kontrolle ist gefährlich, und mächtige Institutionen schützen ihre Interessen über alles. Das Ende ist bewusst offen gehalten – als Hinweis auf real existierende ethische Probleme in der modernen Forschung. Neben den Details zu virologischer Forschung bekommt man beim Lesen auch Einblicke in die Abläufe und Hierarchien eines solchen Institutes und auch in die Beeinflussung der Arbeit durch Finanzen, Medien und Politik. Spannend zu lesen und hochaktuell!

Streeck hält am Ende seines Romans ein Plädoyer für eine weltumspannende Forschung, Kooperation zu laufenden Untersuchungen, offenen Austausch und genügend Finanzierung, um die Unabhängigkeit der Arbeit sicherzustellen, um Vorgänge, wie in seinem Roman beschrieben, zu verhindern.

von Britta Jung Hendrik Streeck, bekannter Virologe aus der Corona-Zeit, gibt in seinem Wissenschafts- Krimi Einblicke in die Welt eines virologischen Institutes: Harte Forschungsarbeit, Konkurrenzkampf um Karrieren und schnelle Ergebnisse, Wirtschaftsinteressen, Korruption, Manipulation und Machtmissbrauch, sowie ethische Konflikte, die im Zusammenhang mit den Forschungsergebnissen entstehen. Die Geschichte spielt an einem virologischen Institut in Bosten/USA. Donna, ein…

Neues aus der Bücherei

260426 CCE 000211

Frühling bei den Lesezwerge

26 04 Lesezwerge April 26

Die Nieukerker Lesezwerge treffen sich zum Ende der Osterferien am Sonntag, 12. April, von 10:00 bis 10:40 Uhr mit einem Bilderbuchkino und anschließendem Kreativangebot im Nieukerker Pfarrheim.
Passend zum Frühling tauchen wir in eine Geschichte über eine wunderschöne gelbe Blume ein. Ob die wohl beschützt werden muss? Anschließend werden von den Lesezwergen selbst Blumenbomben für den eigenen Garten hergestellt und liebevoll verpackt.
Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von etwa drei bis sechs Jahren. Eine Mitgliedschaft in der Bücherei ist nicht erforderlich. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Bücherei Nieukerk zu besuchen.
Mit den „Lesezwergen“ möchte die Bücherei Kindern den Spaß am Vorlesen vermitteln und ihnen einen positiven Zugang zur Welt der Bücher eröffnen.

Die Nieukerker Lesezwerge treffen sich zum Ende der Osterferien am Sonntag, 12. April, von 10:00 bis 10:40 Uhr mit einem Bilderbuchkino und anschließendem Kreativangebot im Nieukerker Pfarrheim. Passend zum Frühling tauchen wir in eine Geschichte über eine wunderschöne gelbe Blume ein. Ob die wohl beschützt werden muss? Anschließend werden von den Lesezwergen selbst Blumenbomben für den eigenen Garten hergestellt und liebevoll verpackt. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an Familien m…

Bilderbuchkino im April

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Buchtipp zum Buch Dolce Vita Mortale von Marie Kärsting

von Andrea Rayers
26 03 Plakat Buchtipp mortale

Manche Bücher begegnen uns nicht zuerst auf dem Papier, sondern mit einer Stimme. So ging es mir bei „Dolce Vita Mortale“. Die Autorin Marie Kärsting hat dieses Buch während einer Lesung in unserer Bücherei vorgestellt: ein Toskana-Krimi, aber mit Augenzwinkern.


An diesem Abend wurde der Text lebendig. Denn Marie Kärsting liest nicht einfach nur vor – sie nimmt uns mit hinter die Kulissen. Sie erzählt, wie und wo ihr die Idee zur Geschichte kam (natürlich im Toskana-Urlaub mit ihrer Mutter) und von ihren Recherchen dazu (schwimmt eine Wasserleiche eigentlich oben?).


Übrigens verraten kleine Details ihre Herkunft vom Niederrhein: So ist es sicher kein Zufall, dass die Protagonistin Antonia den Nachnamen „Oedt“ trägt. Die Geschichte führt uns nach Italien, genauer gesagt in die Toskana. Doch statt in der Urlaubsidylle landet Antonia zunächst in einem Reisebus voller kauziger Senioren und fühlt sich dort ähnlich deplatziert wie Ananas auf italienischer Pizza. Zu allem Übel wird kurz nach Ankunft im Urlaubsort die
Reiseleiterin Tanja tot im Hotelpool gefunden. Unfall? Oder doch Mord? Antonia beginnt der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Dabei wird sie tatkräftig von einer kleinen, erstaunlich liebenswürdigen Seniorentruppe unterstützt.


Als ich das Buch später selbst gelesen habe, geschah etwas Besonderes: Die Stimme der Autorin war wieder da. Ich hörte ihre Stimme, ihre Betonung – und das leise Kichern der Zuschauer, wenn sie eine besonders witzige Stelle vorgelesen hat.
Ich bin sicher: Wer eine Geschichte einmal gehört hat, liest sie danach mit anderen Augen. Vorlesen macht Literatur lebendig – egal, ob bei einer Lesung in der Bücherei oder abends mit den Kindern auf dem Sofa. Denn Geschichten leben erst so richtig, wenn man sie laut erzählt.

von Andrea Rayers Manche Bücher begegnen uns nicht zuerst auf dem Papier, sondern mit einer Stimme. So ging es mir bei „Dolce Vita Mortale“. Die Autorin Marie Kärsting hat dieses Buch während einer Lesung in unserer Bücherei vorgestellt: ein Toskana-Krimi, aber mit Augenzwinkern. An diesem Abend wurde der Text lebendig. Denn Marie Kärsting liest nicht einfach nur vor – sie nimmt uns mit hinter die Kulissen. Sie erzählt, wie und wo ihr die Idee zur Geschichte kam (natürli…

Und dann war es Liebe von Lorraine Brown

26 01 Plakat Buchtipp paris

Buchtipp

Und dann war es Liebe, Lorraine Brown

von Nadine Onkels

„Der eine Tag, der alles im Leben verändern kann, beginnt jeden Morgen neu“(unbekannt). Lorraine Brown behandelt in ihrem Debüt-Roman genau dieses Zitat. Dabei beweist die Autorin ziemlich realistisch, welche Möglich-keiten ein Tag bietet. Dazu nimmt sie die Leser mit auf eine beeindruckende Reise durch das wunderschöne Paris. Die 30 jährige Hannah befindet sich mit Ihrem Freund Simon auf der Rück-reise Ihres Venedig Wochenendtrips im Nachtzug. Genervt von der Laut-stärke ich Waggon beschließt Hannah sich in der Nacht einen anderen Platz zu suchen, um eine angenehmere und ruhigerer Nacht zu haben. Leider weiß sie nichts davon, dass der Zug geteilt wird und verschläft die entspre-chende Durchsage. Dadurch wacht Sie alleine in Paris auf, anstatt mit Ihrem Freund in Amsterdam. Zufälligerweise passiert nicht nur ihr dieses Missge-schick. Auch Leó strandet in Paris anstatt in Amsterdam. Nachdem beide Ihre Lage in Paris begreifen, beschließen Sie den Tag bis zum nächsten Zug nach Amsterdam gemeinsam in Paris zu verbringen. Durch diverse Gege-benheiten und Gespräche mit Leó, wird Hannah bei Ihrem Paris-Aufenthalt mit Ihrer Vergangenheit und mit ihrer Zukunft konfrontiert und kommt dadurch dazu Ihr bisheriges Leben zu hinterfragen.

Bei diesem Buch ist Fernweh vorprogrammiert. Eigentlich muss man es in Paris lesen, um alle Plätze besichtigen zu können, denn die Stadt wird in ihren schönsten Facetten beschrieben.

Der Schreibstil war so bildlich und flüssig, dass man stets das Gefühl hatte, mit Hannah und Leó mitten durch Paris zu schlendern. Dabei handelt es sich um ein absolutes Wohlfühlbuch, zudem unterhält es wunderbar, deshalb eine klare Leseempfehlung.

Buchtipp Und dann war es Liebe, Lorraine Brown von Nadine Onkels „Der eine Tag, der alles im Leben verändern kann, beginnt jeden Morgen neu“(unbekannt). Lorraine Brown behandelt in ihrem Debüt-Roman genau dieses Zitat. Dabei beweist die Autorin ziemlich realistisch, welche Möglich-keiten ein Tag bietet. Dazu nimmt sie die Leser mit auf eine beeindruckende Reise durch das wunderschöne Paris. Die 30 jährige Hannah befindet sich mit Ihrem Freund Simon auf der Rück-reise Ihres Venedig Wochenen…

Literaturquiz im Januar

25 12 Literaturquiz

Bilderbuchkino im Dezember

25 12 CCE 000083neu

Der Kindersuchdienst, Antonia Blum von Monika Spor

25 11 Plakat Buchtipp Kindersuchdienst

Kindersuchdienstes 10 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges erzählt.

Es ist 1955, Antonia, ledige Mutter eines Sohnes, hat beim Kindersuchdienst nur Arbeit gefunden, weil sie ihren Sohn verschwiegen hat. Mutter und Sohn wohnen in einer Gartenlaube in Hamburg. Das Leben ist für die beiden nicht einfach und das Geld immer knapp.

Charlotte ist die Tochter einer Reederfamilie, die zu ihrer eigenen Überraschung heiraten soll. Am Tag der Verlobung verlässt sie das Haus der Eltern. Nach einigen anderen Versuchen Arbeit zu finden, landet sie beim Kindersuchdienst.

Beide Frauen arbeiten als Teil eines sehr unterschiedlichen Teams. Sie werden im Laufe der Arbeit für die Kinder Freundinnen. Diese Frauen setzen sich für die immer noch unzähligen Kinder, die nach ihren Eltern suchen und für die Eltern die nach ihren Kindern suchen ein. Einzelne Schicksale der Kinder lassen die beiden nicht los. Sie setzen alles daran, die Eltern oder auch ein Elternteil zu finden. Die Suche geht über die Grenzen der damaligen Bundesrepublik hinaus und zeigt, auch wenn es ein Roman ist, dass oft Zufälle das Beste im Leben sind.

Im Laufe des Jahres soll der Kindersuchdienst in Hamburg geschlossen werden. Die Suchkarten sollen mit dem Münchener Suchdienst zusammengelegt werden. Die Frauen finden eine Möglichkeit, dass der Suchdienst in Hamburg bleibt und damit ihre Arbeit. Sie kämpfen für neue Verfahren bei der Suche im Suchdienst, damit weitere Kinder und Eltern wieder zusammenfinden.

Das Buch von Antonia Blum über die Nachkriegszeit hat mich so gefesselt, dass ich es zügig auslesen musste, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.

Kindersuchdienstes 10 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges erzählt. Es ist 1955, Antonia, ledige Mutter eines Sohnes, hat beim Kindersuchdienst nur Arbeit gefunden, weil sie ihren Sohn verschwiegen hat. Mutter und Sohn wohnen in einer Gartenlaube in Hamburg. Das Leben ist für die beiden nicht einfach und das Geld immer knapp. Charlotte ist die Tochter einer Reederfamilie, die zu ihrer eigenen Überraschung heiraten soll. Am Tag der Verlobung verlässt sie das Haus der Eltern. Nach einigen ander…