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Schön, dass es da ist – unser neues Pfarrheim. Was lange währt, wird endlich gut. Nachdem in den 1970-iger Jahren zu Zeiten von Pfarrer Menzel von einem neuen Pfarrheim gesprochen wurde, ist es jetzt tatsächlich geschaffen: ein kleines, beschauliches Pfarrheim. Ja, wir hätten es gerne noch etwas größer gebaut, aber der maßgebende Geldgeber, das Bistum Münster, hat eindeutige Obergrenzen gesetzt. Wenn wir jetzt das Ergebnis sehen, besteht wohl durchaus Grund zur Zufriedenheit.

Der Gedanke für das neue Pfarrheim wurde wieder konkret mit der Grundidee, eine zeitgemäße Einrichtung zu bauen und das Pfarrhaus für die Finanzierung einzubringen. Dank der Aufgeschlossenheit aller Beteiligten für Neues und dem Einsatz von Pfarrer Prießen zur rechten Zeit, konnte das Bistum überzeugt werden, sich vom ehemaligen Pfarrhaus zu trennen und ein funktionales Pfarrheim zu errichten. Das alles verbunden damit, den nicht stilechten Anbau an der Kirche wieder wegzunehmen, so dass der Stendener Dom wieder frei stehend in seiner ursprünglichen Art zu sehen ist. Nach den positiven Äußerungen des Bistums fand eine intensive Planungsphase statt, mit dem Ziel den Raum so optimal wie möglich zu gestalten. Ein großer Saal, die Unterbringung der Bücherei, ein funktionales Pfarrbüro, eine gute Küche, die auch als zweiter Gruppenraum dienen kann, angemessene Sanitärräume, Stauraum und vieles mehr waren zu berücksichtigen und unter einen Hut zu bringen. Dies hat das Architekturbüro Franke bestens umgesetzt und ist dabei mit Geduld auch auf die Ideen der Beteiligten eingegangen.

 Die Bauphase hat mit einigen Überraschungen aufgewartet. So wurden bei den Ausschachtungen größere Fundamente einer ehemaligen Baracke vorgefunden. Auch bei der Verlegung der Heizungszuleitung vom Pfarrheim zur Kirche kam noch ein mächtiges Fundament des ehemaligen Glockenturms zum Vorschein. Der Innenausbau konnte planmäßig durchgeführt werden. Die ein oder andere Gestaltungsentscheidung fiel – wie kann es bei Geschmacksfragen anders sein – schon mal schwer.

Dank der guten Arbeit des Architekten und ergänzender Ideen der Beteiligten, wurde ein schönes Haus der Begegnung geschaffen. Die Außengestaltung wird ebenfalls angegangen. Der Übergang vom Kirchplatz zum Pfarrheim wird neu gestaltet. Eine Zuwegung vom Parkplatz soll die Autos von der Straße dorthin lenken und einen unmittelbaren schnellen Weg zum Pfarrheim und zur Kirche schaffen. Die Fläche zwischen der Terrasse des Pfarrheims und dem Parkplatz soll ebenfalls nutzbar gemacht werden. Es bleibt zu wünschen, dass die neuen Räumlichkeiten gut angenommen werden und unser Dorf bereichern.

Stefan van den Broek

Herzlichen Dank seitens der Pfarrei und von Pastor Prießen allen, die sich beim Neubau unseres Pfarrheims engagiert haben. Alle voran dem Bauausschuss (Michael Ermen, Maria Eyckmanns-Wolters, Renate Hahnen, Heinrich Janzen, Willi Kruse, Maria Wormanns-Beniers und Stefan van den Broek), aber auch ganz besonders Willi Geurtz ehem. vom Kirchenvorstand, den Unterstützern von der Zentralrendatur in Geldern und beim Bistum Münster, dem Architekten Peter Franke und allen die sich darüber hinaus mit großer und kleiner Unterstützung eingebracht haben oder beim anstehenden Umzug einbringen. Wir werden mit einigen Fotos der Einweihung in der nächsten Ausgabe weiter berichten.

Die Begegnungsstätte in Aldekerk auf der Bruchstraße

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ist eine katholische Einrichtung für Vereine und kann auch für private Feste angemietet werden. Die Verwaltung liegt in den Händen  des Magdalenenheimes Aldekerk.

Weitere Informationen unter:

www.magdalenenheim.de

Email: magdalenenheim@gmx.de

Das Jugendheim in Aldekerk an der Gartenstrasse ist täglich
von 17 - 20 Uhr für Jugendliche ab 14 Jahre geöffnet.
Die Betreuung erfolgt durch Frau Probst.

Alle Jugendlichen sind herzlich willkommen!

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Was ist los im Jugendheim?

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Heimatblatt für Aldekerk, Obereyll, Rahm und Stenden 16.06.2011

Eine Gemeinde braucht mehr als einen Ort der Versammlung. Die Pfarrkirche ist sicherlich wichtig für die Feier des Glaubens, aber eine Gemeinde braucht Räumlichkeiten und Angebote um aktuell und aktiv zu bleiben.

Mit dem am 15. Juni 2003 eingeweihten Pfarrheim hat St. Dionysius eine geeignete Anlaufstelle für die vielen Gruppen und Angebote der Gemeinde. Die Lektoren und Messdiener finden hier ebenso einen Versammlungsraum wie die Altentagesstätte die sich am hellen und lichtreichen Saal erfreuen kann. Das Pfarrheim ist in St. Dionysius zum Symbol aller Einrichtungen und aller Angebote geworden.

Am 15. Juni 2003 war es endlich so weit. Das neue Pfarrheim in Nieukerk wurde mit einem Pontifikalamt durch Weihbischof Heinrich Janssen eingeweiht. Nach über einem Jahr Bauzeit hatte Nieukerk endlich einen geeigneten Arbeits- und Versammlungsort. Die einzelnen Gruppen mussten sich nicht mehr wie in den letzten Jahren mit notdürftigen Gebäuden herumplagen.

Und so wurde das neue Pfarrheim bei strahlendem Sonnenschein auch entsprechend begangen und gefeiert.

Inzwischen haben die Gruppen das neue 445 m² große Haus bezogen. Die Altentagesstätte, die Messdiener und der Kirchenchor haben die neuen Räume bezogen und lieben gelernt. Die moderne und großzügige Ausstattung des Pfarrheims samt seiner Küche und dem Garten bieten ganz neue Möglichkeiten für die einzelnen Gruppen. Kerken kann stolz und froh über ein solches Zentrum des aktiven Gemeindelebens sein.

Zur Geschichte

Die Geschichte des Gebäudes, das heute unser neues Pfarrheim darstellt, beginnt gesichert mit dem erstmals für das Jahr 1432 erwähnten Kloster, der "Clusa". Es handelt ich um einen Beginenhof, über dessen Gründung jedoch nichts bekannt ist. Beginen waren fromme Frauen, die sich im Mittelalter ohne klösterliche Regeln zu einer Lebensgemeinschaft zusammenfanden. Sie unterstützten allein stehende Frauen, Mädchen und gaben ihnen Wohnung, Nahrung und Unterricht; sie widmeten sich der Krankenpflege und der Betreuung Sterbender. Die ersten Beginenhöfe entstanden 1170 in Belgien, dort geben die Gebäude noch heute Zeugnis von ihrem Leben.

Im Spätmittelalter bemühte sich die Kirche, diese weibliche Laiengemeienschaften in die bestehenden Orden einzugliedern. Nach Geldern traten in Nieukerk die Beginen 1455 in der Orden der Karmeliterinnen ein und wurden ab dann oft Karmelitessen genannt.

Das Gebäude umfasste die Mitte der heutigen Pfarrheimfront, Dionysiusplatz 9 bis einschließlich des heutigen Pfarrhauses. Es war voll unterkellert, außerdem gab es einen unterirdischen Gang zur Kirche, der erst im 19. Jahrhundert zugeschüttet wurde. Das Pfarrhaus stand damals auf der Sevelener Straße, wo sich bislang unsere Bücherei befand. Vom damaligen Keller sind heute noch zwei Keller vorhanden, die mit Sicherheit die "schönsten Keller Nieukerks" genannt werden dürfen, da es sich um gotische Kreuzgratgewölbe aus Backstein mit je einem an den Kanten abgefassten Mittelpfeiler handelt. Im Jahre 1590 wurde das Kloster aufgehoben, die Karmeliterinnen siedelten mit ihrem wundertätigen Marienbild in das Kloster ten Elsen nach Geldern. Grund und Boden kaufte die Pfarrei.

1610 wurde anstelle der Gebäude Häuser für die Vikarie und das Pastorat errichtet, vielleicht wurden sie durch den Brand am 30.11.1618 in Mitleidenschaft gezogen?

Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts wurden beide Häuser nach hinten durch ein Schleppdach erweitert. Vermutlich wurden zugleich die Fassaden erneuert. Die heutige Front samt Türen ist aus dieser Zeit bis heute erzhalten. Das Pfarrheim erstreckt sich hinter die Vikarie Dionysiusplatz 8 und wurde zu einem praktikablen und einladenden Haus erweitert.

PfarrheimNieukerk

Die Anschrift: Pfarrheim St. Dionysius - Dionysiusplatz 8

Neben den Gottesdiensten ist auch das alltäglichen Leben Mittelpunkt unserer Pfarrei. Und für die Begegnung braucht es Orte die unseren Gruppen und Verbänden offenstehen.

Erfahren Sie hier mehr über das Pfarrheim in Nieukerk, das Jugendheim und die Begegnungsstätte in Aldekerk und über das Pfarrheim in Stenden.

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