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Liebe Schwestern und Brüder in unserer Pfarrei St. Dionysius,
liebe Leserinnen und Leser, die mit uns verbunden sind!

In den vergangenen Wochen habe ich im Gottesdienst die Bitte „Der Friede des Herrn sei allezeit mit Euch!“ noch intensiver gebetet.
Die Bilder und Berichte, die aus der Ukraine kommen sind unvorstellbar für das Jahr 2022, und das nach zwei schrecklichen Weltkriegen.

Viele ältere Christen aus unserer Gemeinde erinnern sich an Ihre persönliche Geschichte der Kriegs- oder Nachkriegszeit.

In diese Zeit und Welt hinein, begehen wir das Osterfest: „Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden!“ – Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern das Leben.
Im Schein der Osterkerze geben wir diese Hoffnung weiter. Die Kerze, die für Wärme und Kraft steht, hat auch als Zeichen einen Platz in so vielen Fenstern gefunden – zur Coronazeit und auch nun in der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.

Zünden wir füreinander das Licht an und geben es weiter – als Zeichen von Hoffnung und Trost und für unseren Glauben an die Auferstehung.

 

Frohe und gesegnete Ostern!

 

Es grüßt Sie und ihre Familien ganz herzlich im Namen der ganzen Pfarrei,

Ihr Pastor,
Albert Lüken

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus - im Frühjahr wird das neue Pfarrheim fertig. Doch zuvor mussten wir das ehemalige Jugendheim räumen.

Am 26. Februar hatten wir mit dem Umzug und der Räumung des Jugendheims in Aldekerk begonnen.

In der Zwischenzeit wurde viel geschafft - der Umzug ging dank vieler helfender Hände rasch über die Bühne.

Auch konnten wir alle überzähligen Möbel und Ausrüstungsgegenstände sinnvoll und gemeinnützig spenden.

Daher braucht der angekündigte Hausflohmarkt nicht mehr stattfinden. Er wird hiermit abgesagt.

 

Pastor Lüken dankt allen Beteiligten: "Wirklich fantastische Arbeit! Viele Hände - schnelles Ende!"

In den kommenden Wochen wird es im Chorraum der Kirche St. Peter und Paul zu weiteren Arbeiten kommen. Die Fenster wurden restauriert und auch einige Leibungen verstärkt. 

Die Restaurationsarbeiten am Hochaltar gehen voran. Momentan ist dieser noch geschützt durch eine Holzkonstruktion, die um den Altar angefertigt wurde. Bislang verhüllte ein großformatiges Foto die Arbeiten, nun wird mit dem Rückbau begonnen, angefangen bei den Fenstern und schließlich bis zum Hochaltar. Leider musste deswegen die Fotowand abgebaut werden. Nun haben die Beter*innen die Baustelle vor Augen. Aber: das zeigt nun die Endphase an. Bis Ende Februar wollen  Architekten, Restauratorinnen und Handwerker den Bauabschnitt beenden. Wir freuen uns auf das Ergebnis.

 

 

Im Namen des Seelsorgeteams und der Mitarbeitenden wünschen wir ein gutes, neues Jahr 2022 - viel Gesundheit und vor allem Gottes Segen!

Dieser irische Segen, in den Gottesdiensten zu Sylvester und Neujahr gebetet, möge Sie und ihre Familien begleiten:

GEH DEINEN WEG - Hermann Multhaupt 

Irischer Segen aus dem Jahre 1692, auch für das neue Jahr 

Geh deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast, und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag. 

Steh mit allen auf gutem Fuße, wenn es geht, aber gib dich selber nicht auf dabei. 

Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar
und hör die anderen auch an,
selbst die Unwissenden, Dummen - sie haben auch ihre Geschichte. 

Laute und zänkische Menschen meide. Sie sind eine Plage für dein Gemüt. 

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst,
wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten.
Denn es wird immer größere und geringere Menschen geben als dich. 

Freu dich an deinen Erfolgen und Plänen.
Strebe wohl danach weiterzukommen, doch bleibe bescheiden. Das ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens. 

Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften.
Die Welt ist voll Tricks und Betrug.
Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet. 

Sei du selber - vor allem:
heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst.
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt. Sie erfährt soviel Entzauberung, erträgt soviel Dürre
und wächst doch voller Ausdauer, immer neu, wie das Gras. 

Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit an. Und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet. 

Pflege die Kräfte deines Gemüts,
damit es dich schützen kann, wenn Unglück dich trifft,
aber überfordere dich nicht durch Wunschträume.
Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit. 

Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir. Im Übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst. 

Du bist ein Kind der Schöpfung,
nicht weniger wie die Bäume und Sterne es sind. Du hast ein Recht darauf, hier zu sein. 

Und ob du es merkst oder nicht -
ohne Zweifel entfaltet sich die Schöpfung so, wie sie es soll. 

Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst. Und was auch immer deine Mühen und Träume sind
in der lärmenden Verwirrung des Lebens -
halte Frieden mit deiner eigenen Seele. 

Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei und ihren zerronnenen Träumen - die Welt ist immer noch schön!

Hermann Multhaupt, Möge der Wind immer in deinem Rücken sein. Alte irische Segenswünsche. Bergmoser + Höller Verlag, Aachen 1995. 

v.l.: Paul Josef Kühn (Kirchenvorstand), Iris Itgenshorst (Pfarreirat), Karl Hammans, Albert Lüken

 

Hier geht es zum Video auf YouTube: https://youtu.be/N95CQsQ9fGk


Am 2. Weihnachtstag trat unser Kirchenmusiker, Organist und Chorleiter Karl Hammans in den wohlverdienten Ruhestand ein. Seit 1996 ist Karl Hammans als Kirchenmusiker aktiv. Zuerst an seinem Geburtsort für die Pfarrei St. Peter und Paul Aldekerk und dann ab der Fusion für unsere Pfarrei St. Dionysius Kerken. Karl Hammans war Mitbegründer von Total Vokal, dem Kinder- und Jugendchor an St. Peter und Paul Aldekerk sowie Leiter der Singschule St. Peter und Paul. Ferner leitete er den Kirchenchor St. Peter und Paul und die Schola Cantorum. Eine Zeit lang war er auch als Chorleiter des Kirchenchores St. Dionysius Nieukerk tätig und begleitet auch bis heute immer wieder gemeinsame Projekte der Kirchenchöre in Kerken. Egal ob Aldekerk, Nieukerk oder Stenden, mit viel Leidenschaft und Muße war er an den Orgeln der Pfarrei. In Nieukerk unterstützte er die Anschaffung der Rieger-Orgel und den Aus- und Weiterbau „seiner“ Speith-Orgel in Aldekerk – ganz besonders mit den spanischen Trompeten. Seine große Leiden schaft war und ist stets der Kirchenchor St. Peter und Paul und das nun auch schon 25 Jahre. Viele schöne Chorproben fanden statt, immer mit augenzwinkernd aufmunternden Worten. Um Ziele zu setzen, wurden herrliche Messen mit national und international bekannten Orchestern (z.B. Duisburger Symphoniker, Orchester der Staatsoper Budapest oder den Prager Symphonikern) aufgeführt. Schöne Reisen machten Chorleiter und Chor. Karl Hammans führte aber jedem auch vor Augen, dass der liturgische Gesang im Jahreslauf, Weihnachten, Ostern, Allerheiligen ... wichtig ist. Der Gesang zur Ehre Gottes ist das wichtigste Element eines Kirchenchores. Doch auch die Geselligkeit im Jahresverlauf lag ihm dabei auch stets am Herzen. Die Pfarrgemeinde wünscht Karl Hammans alles Gute für den anstehenden (Un)Ruhestand. Wir danken für 25 Jahre intensiven Einsatz und großartige Pflege der Kirchenmusiken in Kerken. Wir sind dankbar, dass Karl Hammans auch nach seiner aktiven Zeit immer wieder gern als Organist zur Verfügung steht. Seinem Nachfolger als Kirchenmusiker der Pfarrei und Chorleiter, Ingo Hoesch aus Meerbusch, wünschen wir schon jetzt einen guten Start in Kerken. Er startet zum 11. Januar 2022. (AL)

Der emeritierte Weihbischof im Bistum Münster, Heinrich Janssen, ist am 27. Mai im Alter von 88 Jahren in Kevelaer nach langer Krankheit verstorben. Janssen war von 1986 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010 für die Region Niederrhein zuständig.

 

Weihbischof em. Heinrich Janssen 

Der emeritierte Weihbischof Heinrich Janssen ist verstorben.

© Gerry Seybert

Insbesondere seinem Geburtsort Kevelaer blieb Janssen sein Leben lang verbunden. Er war von einer tiefen Marienfrömmigkeit geprägt und hatte über viele Jahre Rosenkränze gesammelt, die er vor einigen Jahren dem Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in seiner Heimatstadt übergab. „Maria war immer selbstverständlicher Teil meines Alltags“, sagte Janssen einmal. Oft sah man ihn auch nach seiner Emeritierung beim Besuch des Gnadenbildes auf dem Kapellenplatz.

Janssen wurde 1961 in Münster zum Priester geweiht, wo er zunächst als Kaplan blieb und Theologie sowie Geschichte studierte. 1965 wurde er zum Spiritual am Collegium Ludgerianum, in dem damals Priester ausgebildet wurden, ernannt. Ein Jahr später wurde er Rektor und Referent für die Seelsorge an den Realschulen im Bistum. Die stellvertretende Leitung der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Bischöflichen Generalvikariat übernahm er 1971. Ein Jahr später folgte die Ernennung zum Geistlichen Rat, 1976 zum Domkapitular. Der damalige Bischof Reinhard Lettmann berief Janssen 1981 zu seinem Generalvikar.

1986 ernannte der damalige Papst Johannes Paul II. den Kevelaerer zum Weihbischof in Münster und zum Titularbischof von Acque Sirensi in Algerien. Geweiht wurde er 21. September 1986 – von da an war er zuständig für die Region Niederrhein mit den Kreisdekanaten Kleve und Wesel. Besonders engagierte er sich für die Bergleute am Niederrhein, die vom Niedergang der Montanindustrie durch den Strukturwandel im angrenzenden Ruhrgebiet betroffen waren. Bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) war er lange Jahre stellvertretender Vorsitzender der Jugendkommission und Beauftragter für die Seelsorge im Bundesgrenzschutz.

Nachdem Papst Benedikt XVI. 2007 das traditionell zum 75. Geburtstag gestellte Rücktrittsgesuch Janssens zunächst abgelehnt hatte, wurde es drei Jahre später schließlich angenommen, als Wilfried Theising als neuer Weihbischof für die Region Niederrhein feststand. Janssen zog nach seiner Emeritierung von Xanten zurück in seinen Geburtsort Kevelaer, wo er im Wohnquartier des Klostergartens, einem Mehrgenerationenhaus der Caritas, lebte.

Münsters Bischof Dr. Felix Genn sagte zum Tod des früheren Weihbischofs: „Weihbischof Janssen war nah bei den Menschen, insbesondere als Regionalbischof am Niederrhein. Persönlich war es, wurzelnd in seiner Kindheit, wesentlich auch seine Marienfrömmigkeit, die ihm Halt gab und sein glaubendes Vertrauen festigte. Ich bin ihm dankbar für das, was er Gutes in unserem Bistum gewirkt hat.“

Der für den Niederrhein zuständige Weihbischof Rolf Lohmann würdigte seinen Amtsvorgänger als jemanden, der den Menschen das Evangelium nahegebracht und die Botschaft von Tod und Auferstehung bezeugt hat: „Er hat als Regionalbischof für den Niederrhein notwendige Umstrukturierungen nicht nur mit erarbeitet, sondern auch gegen Kritik vertreten, ohne dabei die Menschen aus dem Blick zu verlieren. Dafür sind wir ihm sehr dankbar und werden ihm ein besonderes Gedenken bewahren.“

Das Requiem wird am Freitag, 4. Juni, um 15 Uhr im St.-Paulus-Dom zu Münster gefeiert. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Domherrenfriedhof.

Am Samstag, 5. Juni, wird um 18.30 Uhr in der Marienbasilika in Kevelaer ein Pontifikalamt im Gedenken an Janssen gefeiert. Dabei sollen die Menschen am Niederrhein, denen der Weihbischof stets verbunden war, die Möglichkeit zum Abschiednehmen bekommen.

Christian Breuer / Gudrun Niewöhner

 

Verstorben ist am Pfingstsonntag, dem 23. Mai 2021

Pfarrer em. Alois Bimczok

Fast dreißig Jahre war er Pfarrer in St Antonius, Tönisberg und viele Jahre Pfarrverwalter in St Hubertus, Schaephuysen,
sowie in St. Thomas, Stenden. Nach seiner Pensionierung wechselte er in das Bistum Augsburg nach Kaufbeuren St Martin.

In diesem Jahr konnte er noch das diamantene Priesterjubiläum feiern – sogar über das Internet mit Menschen aus seiner St. Antonius Gemeinde.

Mit Dank sehen wir auf sein Leben und sein seelsorgerisches Wirken zurück und werden ihn im dankenden Gebet in Erinnerung behalten.

Herr gib ihm das ewige Leben
Und das ewige Licht leuchte ihm.
Lass ihn ruhen in Frieden Amen

Das Auferstehungsamt und die Beisetzung findet in Kaufbeuren statt!

 

Am Freitag, den 28. Mai um 9.00 Uhr wird in St. Thomas Stenden ein Requiem für den Verstorbenen gefeiert. 

 

Der Verstorbene wurde am 15. Juni 1935 in Birkenau geboren.
Die Priesterweihe empfing er am 2. Februar 1961 in Glatz.
Sein Goldenes Priesterjubiläum konnte er am 2. Februar 2001 begehen.

Im Jahr 1961 wurde er Volksmissionar im Bistum Breslau und 1971 dann in Annaberg/Oberschlesien. Die Ernennung zum Kaplan in Herten St. Josef erfolgte im Jahr 1971. Er inkardinierte 1974 in das Bistum Münster und wurde 1975 zum Pfarrer in Kempen (Tönisberg) St. Antonius ernannt.  Zusätzlich übernahm er in den Jahren 1991 bis 2003 die Funktionen als Pfarrverwalter in Rheurdt (Schaephuysen) St. Hubertus und Kerken (Stenden) St. Thomas. Mit seiner Emeritierung im Jahr 2005 zog es ihn nach Kaufbeuren St. Martin.

 

Bimczok Alois

Leitender Pfarrer
Pastor Albert Lüken 
Tel. 02833-576964-0
lueken@bistum-muenster.de

Pastor Charles Raya
Tel. 02833-576964-17
raya@bistum-muenster.de

Pastoralreferent Niels Ketteler
Tel. 02833-576964-16
Mobil: 0163-1542665
ketteler@bistum-muenster.de

Beauftragter im Beerdigungsdienst
Norbert Käfer
Tel. 02833-576964-0

Kantor Ingo Hoesch 
Mobil: 0176-21660814
hoesch@bistum-muenster.de

Verwaltungsreferentin
Astrid Giesbers
Tel. 02833-576964-51
giesbers@bistum-muenster.de

Verbundleitung Kindergärten
Gabriele Wieland
Tel. 02833-576964-35
wieland-g@bistum-muenster.de


Zentrales Pfarrbüro Aldekerk
Marktstr. 4

Tel. 02833-576964-0
Mo., Di., Do., Fr. 9-11 Uhr
Donnerstag 16-18 Uhr
stdionysius-kerken@bistum-muenster.de

Gemeindebüro Nieukerk
Dionysiusplatz 10

Tel. 02833-576964-11
Dienstag 16:00-18:00 Uhr
Mittwoch 08:30-10:30 Uhr

Gemeindebüro Stenden
Alter Kirchweg 1

Tel. 02833-576964-80
Mittwoch 16-18 Uhr


Priesterruf / Notfallbereitschaft
Zur Krankensalbung erreichen Sie einen Priester über das Krankenhaus Geldern unter Tel. 02831-3900


Öffnungszeiten der Kirchen
Alle drei Kirchen der Pfarrei St. Dionysius Kerken, ausgenommen die Kapellen, sind täglich von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Gottesdienstzeiten.

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